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Vom Tropischen Süden In Den Eisigen Norden

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ENTDECKEN: vom tropischen Süden in den eisigen Norden

Dritter Teil: Naha

Obwohl dieser Tag nicht mit einem blauen Himmel gesegnet war, spendierte uns ein früher Blick aus dem Fenster unserer Suite im Hiramatsu Ginoza noch im Morgengrauen einen phantastischen ersten Eindruck von Okinawa: Von tropischen Pflanzen dicht besetzte Inseln, umrandet von weißem Sand und umgeben von einem Meer, das auch unter der schwersten Wolke trotzig blau bleibt.

Am dritten Tag unserer Reise in die entlegensten Winkel Japans erkundeten wir Okinawa Hontō – Okinawas größte Insel und Heimat der Präfekturhauptstadt Naha.

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Bed and Breakfast im Hiramatsu Ginoza – serviert mit einer frischen Meeresbrise.  

Jede Mahlzeit im Hiramatsu Ginoza wird zubereitet mit frischen Zutaten aus Okinawa, um die reichhaltigen Produkte der Inseln zu feiern. Sie stammen direkt von lokalen Bauern und Fischern. Durch die Verbindung der Küche Okinawas mit Hiramatsus typisch französisch inspirierten Kreationen wird schon das Frühstück zum köstlichen Festmahl. So machen wir uns gut ausgeruht und wohl gestärkt auf den Weg in Richtung Süden zur Hauptstadt Naha.

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Die sonnenverwöhnten und verschlafenen Straßen von Naha eignen sich ideal für eine Tour auf den eigenen Beinen.

Versteckt unter der Beton-Skyline von Naha, versprechen verschlafene Seitenstraßen und geschäftige lokale Märkte stundenlange fröhliche Streifzüge. Naha ist einer der strategisch wichtigsten Orte Ostasiens, doch dort sind kaum Anzeichen für die große militärische Bedeutung der Stadt zu finden. Stattdessen laden die entspannten Einheimischen dazu ein, eine Stadt zu erkunden, die wie keine andere in Japan ist. Wo tropische Pflanzen an sonnenverbrannten Wänden hinauf klettern, Marktstände überquellen von regenbogenfarbenen Fischen und Gebäude flankiert sind von typischen Shisa-Skulpturen, dort lassen sich die Spuren zurückverfolgen in die alte Vergangenheit der Stadt, die einst das Zentrum des Ryukyu-Königreichs war.

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Die Shisa-Statuen aus Terrakotta und die handgefertigten Shisa-Keramiken füllen die Geschäfte der Tsuboya Odori – einer Ladenstraße, die nahezu ausschließlich den Töpferwaren vorbehalten ist.

Unser Rundgang durch das Zentrum von Naha startet im Töpferviertel Tsuboya und führt uns zunächst in die berühmteste Straße der Stadt: Die Tsuboya Odori ist steingepflastert und von Werkstätten und Geschäften gesäumt, in denen die berühmte Keramik aus Okinawa hergestellt und verkauft wird. Sie und das Museum sind das Herzstück der Töpferindustrie von Okinawa seit der Zentralisierung im 17. Jahrhundert. Beide zusammen geben einen tiefen Einblick in die weit zurück reichende Vergangenheit und das opulente handwerkliche Erbe der Stadt. Natürlich bieten die Ladengeschäfte auch die Gelegenheit, aus lokalem Ton handgefertigte Töpferware zu erwerben.

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Einzigartig auf Okinawa ist der Schlangen-Sake oder Habushu, ein Likör auf Awamori-Basis, der mit einer ganzen Giftschlange in der Flasche gebraut wird.

Nur einen kurzen Spaziergang entfernt, ist unser nächster Halt der öffentliche Markt von Makishi, auf dem dicht gedrängte Lebensmittelstände die reichlich vorkommenden frischen Produkte Okinawas verkaufen. Er stellt ein faszinierendes Stück des lokalen Lebens dar. Leuchtend bunte Fische, die direkt aus dem Ozean gepflückt sind, Schalentiere in Übergröße, tropische Früchte, die im kräftigen Sonnenschein gediehen sind, und einheimische Heilkräuter lassen den Makishi Markt zur idealen Einführung in die Wunderdiät Okinawas werden. Der Lebensstil ist berühmt dafür, die Zahl der Lebensjahre der Einheimischen zu verlängern. Auf dem Markt treffen wir auch einige der alten Inselbewohner Okinawas. Sie besetzen die Stände und machen uns gerne bekannt mit lokalen Spezialitäten wie Goya-Bitter-Melone, Shikuwasa-Saft und sogar Habushu, dem Schlangen-Sake aus Okinawa.

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Schöpfen Sie Kraft aus einem perfekt zubereiteten Kaffee und einer frisch gepflückten Ananas.

Auf dem Rückweg durch das zentral gelegene Einkaufsviertel von Naha treffen wir auf Straßenstände mit frischen tropischen Früchten und ein winziges und dennoch kaum zu übersehendes Café. Dort wird das nach einhelliger Meinung beste Gebräu der Stadt serviert, der perfekte Muntermacher nach der anstrengenden Tour.

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Der Naha-Stil: durchdachte Handwerkskunst, Flickenteppiche, sonnenblasse Farben und Pflanzen, wohin man auch schaut.

Auf dem Rückweg nach Tsuboya entdecken wir zum Abschluss unseres Rundgangs durch die Gassen der Stadt perfekt präsentierte Geschäfte und entspannte Restaurants. Ein anregender architektonischer Mix, relaxte Einheimische und ein glücklich-langsamer Lebensrhythmus lassen in uns die Sehnsucht nach mehr wachsen.

Im November vergangenen Jahres unternahm We Are Japan eine siebentägige Reise – und erkundete die entlegensten Winkel des Landes, um in einer einzigen Woche die Gegensätze zwischen Sand und Soba, Skifahren und Schneekrabben zu entdecken. Verfolgen Sie unsere Reise in den kommenden Wochen, sie führt vom tropischen Süden in den eiskalten Norden Japans.

Bilder und Videos: Alex Rebbeck für ANA

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