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Nature

Die 72 Kleinen Jahreszeiten Japans

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NATUR: Die 72 kleinen Jahreszeiten Japans

Die Wertschätzung für die Natur ist in Japan tief verwurzelt, und die achtsame Verbindung zur Naturwelt durchdringt dort das tägliche Leben auf vielfältige Weise. Wenn man Japan bereist, kommt man an dieser intensiven Ehrfurcht vor der Natur und deren wechselnden Jahreszeiten mit ihren vergänglichen Schätzen nicht vorbei. Es ist daher eigentlich kein Wunder, dass sich der traditionelle japanische Kalender nicht auf die vier weltweit bekannten Jahreszeiten stützt, sondern den Rhythmus des Jahres mit 24 Sekki (Unterjahreszeiten) und schier unglaublichen 72 Ko (Mikrojahreszeiten) markiert.

Das poetische Jahr Japans lehnt sich stark an den chinesischen Almanach an und beginnt mit Risshun, der „Geburt des Frühlings“ Anfang Februar. Und es endet mit Daikan, der „größeren Kälte“ Ende Januar. Mit einer Präzision, die weit über unser Vorstellungsvermögen hinausgeht, werden die Unterjahreszeiten dazwischen in jeweils drei Mikrojahreszeiten eingeteilt. Dabei spielen subtile Verschiebungen in der Natur mit geheimnisvollen Namen wie „Fische tauchen aus dem Eis auf“, „Wildgänse kehren zurück“ oder „Nebel beginnt zu verweilen“ eine große Rolle. Jedes Ko dauert etwa fünf Tage und markiert die Veränderungen auf einer poetischen, achtsamen Reise durch die sich ständig verändernde Natur Japans. Sie regt ständig aufs Neue an zu einer genauen Beobachtung der Monate in ihrem Lauf.

Eine vollständige Liste der 72 Jahreszeiten Japans finden Sie hier.

Bilder über: Unsplash

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